Ein junger Mann, bisexuell veranlagt und von seinen Eltern unterdrückt, sucht die Bestätigung innerhalb seiner Jugendclique. Über den Einstieg mit Drogen und kleinere Verbrechen gerät der Heranwachsende schließlich in einen Teufelskreislauf aus falsch verstandener Selbstbestätigung und Gruppenzwang: Er tötet, um imponieren zu können.
Und noch ein True-Crime-Film. „The Todd Killings“ basiert auf einem tatsächlich in den USA stattgefundenen Kriminalfall und zeichnet sich dadurch aus, daß die Geschichte wenig spekulativ erzählt wird. Dank der recht ansehnlichen Leistungen in den Hauptrollen erhält der Film auch eine psychologische Tiefe, die ihn von ähnlich billig gemachten Streifen unterscheidet. In seiner Aussage und der Auswahl filmischer Mittel ist Barry Shear jedoch nicht immer linientreu, so daß im Endeffekt nur ein zwiespältiger Gesamteindruck zurückbleibt. Mit Richard Thomas, Robert F. Lyons, Ed Asner, Belinda Montgomery u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin