Franks Bewertung

starstarstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Vor Jahren benutzte der Schriftsteller Thomas Grace die wahre Geschichte des Mörders Bernhard Drake, um die fiktive Romanfigur des Super-Verbrechers Morissey zu kreieren. Drake erklärte damals öffentlich, daß er Morissey sei. Kurze Zeit später ist Drake bei einem Gefängnisbrand ums Leben gekommen. Heute mehren sich die Zeichen, daß Morissey/Drake doch noch am Leben ist: Dieser Wahnsinnige mordet nämlich nach den Buchstaben des letzten Buches von Grace…

Netter, altmodischer Kriminalfilm mit Versatzstücken des Horrorgenres und einigen Anleihen beim Mystery-Thriller. Oberflächlich gesehen ist „Der Mann, der niemals starb“ eine harmlose Variante von „Stephen King’s Stark“, denn auch in Bill Condons Kabel-TV-Film geht es mehr oder weniger um ein schriftstellerisches alter Ego. Die Handlung wird augenzwinkernd dargereicht und ist mit dem entsprechenden Humor gewürzt. Das macht die ganze Sache recht angenehm, und so fühlt man sich neunzig Minuten lang leichtfüßig unterhalten. Mit Roger Moore, Malcolm McDowell, Nancy Allen, Jackson Davies u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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