Irgendwo in Maine. Der Keller einer alten Wollspinnerei wird von Ratten überschwemmt und die Behörde will das Gebäude schließen lassen. Warwick, der skrupellose Besitzer, erhält die Möglichkeit, die Rattenplage innerhalb kürzester Zeit selbst zu beseitigen, bevor das endgültige Aus kommt. Man schickt eine Säuberungsmannschaft in die Keller. Was sie erwartet, sind mehr als nur kleine Nager…
Wie macht man aus einer 10-Seiten-Story von Stephen King einen abendfüllenden Film? Ganz einfach: Man reichert das Ganze mit unnötigen und ausschweifenden Dialogszenen an. So auch hier. Der Mittelteil von „Nachtschicht“ besteht aus nichtigem Palaver zwischen den Protagonisten und nur der Endspurt beweist, daß der Film zum Horrorgenre gehört. Alles in allem ist Ralph S. Singletons Beitrag zur anscheinend nicht abebben wollenden Stephen-King-Welle ein handelsüblichen Picture mit den obligatorischen Zutaten aus Blut und Gore. Die deutsche Fassung scheint gekürzt zu sein. Alternativtitel: „Stephen Kings Nachtschicht“. Mit Stephen macht, Brad Dourif, David Andrews, Kelly Wolf u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin