Franks Bewertung

starstarstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Einige Frauen sind in der Nähe des Schlosses von Professor Adelsberg, einem uralten Vampir, ermordet worden. Interpol-Inspektor Doren untersucht den Fall und verliebt sich gleichzeitig in Karin, die hübsche Sekretärin des Professors. Karin soll das nächste Opfer des Vampirs werden, doch Doren kann sie retten und Adelsberg unschädlich machen.

Die deutsche Verleihreklame tönte damals, daß dies der „erste deutsche Horrorfilm“ sei. Nun ja, man hat wahrscheinlich die Stummfilmzeit völlig vergessen. „Der Fluch der grünen Augen“ ist aus heutiger Sicht ein belustigendes Beispiel dafür, was man Anfang der 60er Jahre hierzulande unter Horror verstand. Motivgeschichtlich wird hier nämlich der Versuch unternommen, einen Krimiplot ähnlich denen der damals grassierenden Edgar-Wallace-Filmreihe mit den Versatzstücken des Beißer-Subgenres zu verbinden. Das Ergebnis ist nicht gerade mitreißend. „Der Fluch der grünen Augen“ ist ziemlich unbeteiligt heruntergekurbelt worden, und auch die Darsteller sorgen für keine nennenswerten Höhepunkte. Das Ende ist mit Spezialeffekten aufgebauscht, die heute zum Schmunzeln verführen. Mit Adrian Hoven, Erika Remberg, Wolfgang Preiss, Carl Möhner u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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