Franks Bewertung

starstarstar / 7

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

FBI-Agent Stephen Broderick und seine Kollegin Roxanne Lemas ermitteln in einer ganzen Reihe von Morden, die einem brutalen Serienkiller zugeschrieben werden. Die Opfer sind unschuldige Kinder, die von dem irren Schlächter– offenbar ein religiöser Fanatiker– vergewaltigt und regelrecht abgeschlachtet werden. Ausgerechnet Stephens computerbegeisteter Sohn Jesse bringt das FBI auf die richtige Spur -und sich selbst in Gefahr!

Nicht nur die Wahl des Hauptdarstellers, sondern allein schon die Geschichte weist deutliche Parallelen zum Box-Office-Hit „Das Schweigen der Lämmer“ auf, dessen Erfolg hier ungeniert kopiert werden soll. Doch James Glickenhaus ist eben nicht Jonathan Demme. Wie bereits in seinen Actionfilmen („Der Exterminator“, „Der Söldner“) sind es immer wieder nur Fragmente, die zu begeistern wissen. So ist das Ende von „In Cold Blood“ furioser Nervenkitzel, während die überzogene Vater-Sohn-Beziehung oft ins Alberne abgleitet. Die Arbeit der FBI-Agenten wird bis ins kleinste akribische Detail geschildert und verhilft damit streckenweise zu erheblicher Spannung. Aus „In Cold Blood“ hätte durchaus mehr werden können, denn der Stoff an sich geht ganz schön an die Nieren. Mit Scott Glenn, Darlanne Fluegel, Jesse Cameron-Glickenhaus, Sheila Tousey u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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