An einem Freitagnachmittag werden sieben Gymnasiasten zu einem Treffen in der Schule geladen. Ein Unbekannter eröffnet ihnen per Video, daß er sie wegen ihres tadeligen Verhalten bestrafen wolle. Da erinnert sich Nicoline an den Fall des vor Jahren angeblich von Schülern ermordeten Lehrers, der immer noch auf dem Gymnasium umherspuken soll. Schon bald gibt es den ersten Toten. Von draußen wird das blutige Spektakel von Fernsehmoderator Mickey Holm beobachtet, der die blutigen Taten für seine Reality-TV-Show „Die letzte Stunde“ verarbeitet…
Ist „Final Hour“ nun eine bitterböse Satire auf die auch bei uns grassierenden Reportageshows wie „Notruf“ etc. oder einfach nur ein lauwarmer Aufguß der besten Motive aus der Teenager-in-Angst-Film-Welle? Eins ist jedenfalls sicher: Von „Halloween“ und „Freitag der 13.“ hat sich Martin Schmidt vieles abgeschaut und verarbeitet. Da gibt es die nervigen Kids als Kanonenfutter, den unheimlichen, körperlich versehrten Mörder und natürlich die ratlose Polizei. Trotzdem ist „Final Hour“ jedoch recht annehmbar, was allerdings auf mehr auf die Splattereffekte als auf die inhaltlichen Plattheiten zurückzuführen ist. Auf Video letterboxed (1,73:1). Mit Lene Laub Oksen, Stig Hoffmeyer, Tomas Villum Jensen, Peter Jorde u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin