Mit dem Jäger Ray fängt alles an: er wird von infektiösen Schnecken als Wirtskörper benutzt, beißt seine Kumpels und sorgt so dafür, daß jede Menge lebende Leichen durch die Wälder huschen. In der nächsten Kleinstadt wird das Teenager-Dreier-Gespann Jake, Alex und Randy auf dieses Problem aufmerksam, denn die Zombies machen nicht einmal vor der Bingo-Veranstaltung in der Kirche Halt. Schnell findet man eine Lösung: Salz lässt die Schnecken verenden.
Klar, daß „Zombie Town“ nur hierzulande etwas mit Fred Dekkers vorzüglichem „Die Nacht der Creeps“ zu tun hat, und, klar, daß „Zombie Town“ einfach nur ein B-Movie wie aus der guten alten Zeit sein will. Keine Ironie stört da die Handlung, die stringent erzählt und mit temporeichen Actioneinlagen bis zum absurden Schlußakt gepeitscht wird. Zusammen gehalten wird das Ganze von einer Unzahl an blutigen Special Effects, die man in der DF, die um gut 3 Minuten geschnitten ist, allerdings nur ansatzweise bewundern darf. Insgesamt betrachtet konnte Damon LeMay aus der x-beliebigen Geschichte damit ein ganz ansehnliches Filmchen machen, das auf jeden Fall nicht so abnervt wie solch ein Z-Grade-Mist wie „Zombie Nation“. Auf DVD 16:9. Mit Adam Hose, Brynn Lucas, Dennis Lemoine, Phil Burke u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin