Franks Bewertung

starstarstar / 4

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

05.08.2015
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Review

von Frank Trebbin

Seit dem mysteriösen Tod von sechs Jugendlichen vor 20 Jahren im längst geschlossenen Royal Crescent Hotel, einer ehemaligen Luxusherberge hoch oben auf dem Berg, hat sich dort keiner mehr hingewagt: Heute ist es an Jessy, Ashley und ihren Freunden, das Geheimnis um das Anwesen zu lüften. Doch eine geheimnisvolle Macht fordert ein Opfer nach dem anderen. Schlußendlich scheint das Ganze mit einem Vorfall aus dem Jahre 1921 zusammen zu hängen, bei dem der sinistre Zauberer Edouard Leopold Edu seine Finger im Spiel hatte...

„Pray for Morning“ ist – nicht mehr, aber auch nicht weniger – ein netter, kleiner B-Film, der mit Anleihen aus „The Shining“ gespickt ist und der auf hübsch altmodische Weise mit dem Haunted-House-Thema spielt. Ok, ein paar Produktions-Dollars mehr hätten dem fertigen Film auch noch gut zu Gesicht gestanden, doch was Cartney Wearn daraus gemacht hat, muss sich nicht zwangsläufig verstecken: Die Drehorte sind teilweise überraschend hochwertig, die Handlung ist stimmungs- aber auch phantasievoll umgesetzt und Udo Kier als Eye-Catcher in der Besetzungsliste ist immer ein Gewinn. Und da man als heutiger Genre-Fan schon fest daran gewöhnt ist, dass die Hälfte aller Filme nur Direct-to-Video-Produktionen sind, ist man über die grieselige DV-Optik von „Pray for Morning“ nicht wirklich entsetzt. Bildformat: 1,78:1. Des weiteren mit Jessica Stroup, Jonathon Trent, Dennis Flanagan u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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