Jess, die Patentochter des New Yorker Kriminalinspektors Janek, wird das Opfer eines scheinbar irren Serienkillers, dessen Spur sich durch die Ostküstenstaaten zieht. Obwohl Janek den Fall nicht übertragen bekommt, beginnt er zu ermitteln und stößt auch bald auf die Psychologin Beverly Archer, bei der Jess in Behandlung war. Je näher sich Janek mit Doktor Archer beschäftigt, umso mehr glaubt er daran, daß sie hinter den Morden steckt. Doch Frau Doktor hat ein Alibi…
Warum glaubt eigentlich jeder noch so unbegabte Regisseur, daß er den Erfolg von „Das Schweigen der Lämmer“ ganz einfach dadurch kopieren könnte, indem er das Duell zwischen einem Cop und einem Serienkiller in den Mittelpunkt eines Filmes stellt? In dem auf den männlichen Hauptdarsteller zugeschnittenen, gerade mal durchschnittlich spannenden „Inspektor Janek und der Psychokiller“ scheint die Rechnung mal wieder nicht aufzugehen, denn von großem Thrill kann hier keine Rede sein. Auch das psychoanalytische Brimborium am Rande ist eher lästig als förderlich. Fazit: Ein TV-Film wie viele. Mit Richard Crenna, Helen Shaver, Tyne Daly, Cliff Gorman u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin