Sieben Ex-Schüler werden von ihrer seltsamen ehemaligen Klassenkameradin Elisabeth zu einem Umtrunk in ein altes Herrenhaus eingeladen. Niemand ahnt, daß Elisabeth die Einladung nur ausgesprochen hat, um im Keller des Hauses die Hexe Lilith auferstehen zu lassen, die vor 300 Jahren von den Vorfahren jener geladenen Gäste auf den Scheiterhaufen gebracht worden ist. Die Partygäste werden zum Mittelpunkt der Rache aus dem Jenseits...
Die Handlung mit dem Wort „abgegriffen“ zu umschreiben, würde heißen, jene vielen, vielen „Witch...tralala“-Filmchen der 70er- und 80er-Jahre zu negieren, die diese Beschreibung quasi erfunden haben. David DeCoteau ist es nämlich wieder nur einmal gelungen, ausgetretene Pfade noch ausgetretener erscheinen zu lassen und einen profanen Direct-to-Video-Streifen abzuliefern, der höchstens durch unterirdische Tricks zu glänzen vermag. Trotz der recht knappen Laufzeit (O. g. Zeit ist ohne Endcredits) ist viel Leerlauf zu vernehmen und schon nach gut zwanzig Minuten fragt man sich, ob man lieber einen alten Paul-Naschy-Schinken einschmeißen sollte – denn der hat wenigstens noch Ecken und Kanten und ist nicht so oberflächlich gelackt. Mit Matt Raferty, Monica Serene Garnich, Ashley McKinney, Ariauna Albright u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin