Die junge Victoria besucht ihre Schwester Caroline, die in Paris studiert. Doch statt des erwarteten Sightseeing-Programms für US-Touristen wird Victoria von Caroline sogleich auf eine illegale Raver-Party geschleppt, die in den Katakomben unter der Stadt gefeiert wird. Als sich Victoria schon recht schnell in dem weit verzweigten Tunnelsystem verirrt, merkt sie, dass sie von einer Gestalt mit Tierkopf verfolgt wird. Ist doch etwas Wahres dran an der Geschichte um Teufelsanbeter, die einen absolut bösen Menschen, der nach Blut giert, hier in den Katakomben herangezogen haben...
Mann, oh Mann, was für ein Scheiß. Langweiliger und dümmer habe ich selten einen Film gesehen, der das innerhalb des Genres sonst so sicher zündende Motiv um das Eingeschlossen-in-einem-Labyrinth-Sein so nachlässig mit Füßen tritt. Die ganze Hatzt durch die Katakomben ist nämlich unsagbar schlecht inszeniert worden, von Spannung will man da überhaupt nicht reden. Viel eher ist da das große Gähnen angesagt, denn Mummenschanz bleibt halt immer Mummenschanz – egal, ob noch einen bizarre Schlußpointe nachgereicht wird oder nicht. Hinzukommt, daß „Unter der Erde lauert der Tod“ dem Grunde nach auch nur ein unterproduzierter Direct-to-Video-Streifen ist, bei dem das Regiegespann Coker & Elliot zwar mächtig viel zitieren aber in gleichem Maße auch wenig eigenständiges bieten. Alternativtitel: „Catacombs“. Auf DVD 16:9. Mit Shannyn Sossamon, Pink, Elecia Moore, Emil Hostina u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin