Der Toxic Avenger fühlt sich unnütz und leidet unter Depressionen, da es in Tromaville keine Schurken mehr gibt, die es zu vertreiben gilt. Das harmonische Leben in der Kleinstadt wird aber jäh zerstört als eine Chemiefirma auftaucht und sich Tromaville unter den Nagel reissen will. Natürlich bedeutet das wieder reichlich Arbeit für den Atomic Hero, aber der wird von eben dieser Firma nach Japan gelockt.
"Toxic Avenger 2" ist wie bereits sein Vorgänger ein Mix aus Trash, Blut und Splapstick - Hauptzutat natürlich der Troma-Charme, der hier an allen Ecken und Enden zu finden ist.
Der Film ist nicht die Splattergranate, nach der es anfangs aussieht. Blutige FX bekommt man zwischendurch aber immer mal wieder vorgesetzt. Dabei schwankt die Qualität zwar stark, aber wie gesagt liegt hier sowieso nicht das Hauptaugenmerk des Regisseurs. Viel mehr will er den Zuschauer zum Lachen bringen, und das gelingt ihm immer wieder. Sei es durch Toxies witzige Off-Kommentare oder krude Einfälle im Handlungsverlauf.
Stichwort Handlung - die sollte man getrost vergessen, sondern sich lieber daran erfreuen, wie Toxie mit dem Surfbrett zwischen Amerika und Japan hin- und hersegelt.
Einge Lacher verstecken sich auch im Detail, wenn auch wahrscheinlich nicht so gewollt (oder doch?). Zum Beispiel sieht man gerade noch ein Auto in die Luft fliegen und im nächsten Moment ist das ausgebrannte Wrack zu sehen und rund herum sieht man die Pfützen vom Löschwasser.
Wer auf gepflegte Trashunterhaltung steht kann mit Toxie sowieso nichts falsch machen. Für den Rest dürfte der Genuss dieses Films mal eine neue Erfahrung sein.
Ich hab mich jedenfalls köstlich amüsiert und kann den Film, trotz allen genreüblichen Mängeln nur empfehlen.
7/10 von Partypunkten