Ein irrer Maskenmörder geht in einer kanadischen Kleinstadt um. Schon bald wird der vermeintliche Täter von der Polizei gestellt und erschossen. Doch kurze Zeit später geht die Mordserie weiter. Hat man den falschen Mann erschossen? Oder gibt es jetzt nur einen Nachahmungstäter? Höchst verdächtig ist Inspektor McLane, der seine Frau Marianne an einen Kollegen verloren hat und nun die Frauen haßt…
Obwohl sich das illustre Skript Mühe gibt, dem Publikum möglichst viele Verdächtige zu liefern und falsche Spuren zu legen, kann die Umsetzung der Psycho- und Cop-Thriller-Mischung nicht überzeugen. Der alternde Hollywoodveteran Rod Taylor in der Rolle des besagten Polizisten ist eine glatte Fehlbesetzung, und auch Christopher Lee, der schon so manchen Film durch seine bloße Anwesenheit gerettet hat, macht keinen glücklichen Eindruck. Regisseur Arne Mattson, bislang höchstens durch seine Sexfilme aufgefallen, liefert eine Leistung ab, die gerade so dem Vergleich mit einer Fernsehproduktion standhält. Bis auf den überraschenden Schluß wird auch inhaltlich nicht viel neues geboten. Das US-Video unter dem Titel „Mask of Murder“ ist hierzulande verboten– keine Ahnung warum. Mit Rod Taylor, Christopher Lee, Valerie Perrine, Sam Cook u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin