Franks Bewertung

starstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

College-Erst-Semestlerin Cassie verursacht nach einem Club-Besuch einen Autounfall, bei dem ihr Freund Sean getötet wird. Nach diesem Unfall scheint nichts mehr zu sein wie es ist, denn Cassie fühlt sich von sinistren Typen aus dem Club verfolgt und selbst Sean erscheint ihr in merkwürdigen Tagträumen. Natürlich glaubt Cassie dies niemand und als ihr Ex-Lover Matt auftaucht und offenbar mit Cassies Verfolgern gemeinsame Sache macht, glaubt sie, dem Wahnsinn nahe zu sein...

Das Cover von „Soul Survivors – Special Cut“ (Was wohl der Titelzusatz bedeuten mag?) soll Assoziationen zu „Scream“ und anderen Teenie-Slasher-Pics wecken, der Film selbst erinnert allerdings eher an den weit, weit besseren „Tanz der verlorenen Seelen“. Irgendwie wird man nämlich das Gefühl nicht los, daß sich Drehbuchautor und Regisseur Steve Carpenter von Herk Harveys Schwarz-Weiß-Klassiker hat inspirieren lassen. Komisch ist allerdings, daß Carpenter offenbar kein Gespür für das Sujet entwickeln konnte und nur ein leidlich spannendes B-Movie für die schnelle Videovermarktung abliefern konnte, welches mit einigermaßen wohlfeilen Bildern hausiert und schon von Anfang an erahnen läßt wie das Ganze endet. Ich bin mir sicher, daß Namensvetter John Carpenter mehr aus dem Stoff gemacht hätte. Fazit: Kalter Kaffee und sonst gar nichts. Auf DVD 16:9. Mit Melissa Sagemiller, Casey Affleck, Wes Bentley, Luke Wilson u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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