Vier Kurzgeschichten. 1) „Disco Inferno“: Die Heavy-Metal-Freaks Buck und Randy müssen nach einem Unfall erfahren, daß der Teufel für sie eine Disco-Hölle bereit hält. 2) „My Generation“: Ein alternder Hippie fährt als Serienkiller durchs Land und gerät an einen Anhalter, der im gleichen Geschäft tätig ist. 3) „Heartbreak Hotel“: Rockstar Jimmy Blitz zerlegt gerne Hotelzimmer – bis er an ein Zimmermädchen aus dem Jenseits gerät. 4) „More than a Feeling“: Talentsucher Martin Potter bekommt immer Magenschmerzen, wenn er einen potentiellen Nummer-Eins-Hit hört. Doch leider stürzen seine Schützlinge ebenso schnell ab wie sie aufgestiegen sind.
Dies ist der Zusammenschnitt von vier Episoden einer kurzlebigen TV-Serie, die es sich zur Aufgabe gemacht hatte, Rock’n Roll mit dem seichten Horror der “Twilight Zone” zu verbinden. Dabei herausgekommen ist leidlich genregerechte Unterhaltung der mittelprächtigen Machart, die allenfalls durch ihre schwarzhumorige Art auffällt. Die vorgegebenen Fernsehstandards werden kaum überboten, die Darsteller sind solide und die Geschichten sind kurz genug, um nicht wie Kaugummis zu wirken. Kurzum: „Strange Frequency“ ist inhaltlich ebenso bisslos und Mainstream-orientiert, wie die Musik, die hier eigentlich hofiert werden sollte. Merkwürdig, oder? Mit Judd Nelson, Eric Roberts, John Taylor, Eric Palladino u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin