Franks Bewertung

starstarstar / 9

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


548 Mal gelesen

Review

von Frank Trebbin

Mike Strauber kommt früher nach Hause und findet seine Frau mit ihrem Liebhaber vor. In einem blutigen Akt der Selbstverstümmelung kasteit sich Mike für den Seitensprung seiner Frau. Daraufhin wird er in eine Anstalt gebracht. Fünfzehn Monate später wird er als geheilt entlassen. Sofort macht sich Mike auf den Weg zu seiner Frau, um mit ihr ein brutales, abgewandeltes Kinderspiel zu spielen…

„Truth Or Dare?“ ist ein Splatterfilm, wie er im Buche steht. Die einfache Handlung ist nur ein dünner roter Faden, an dem sich wie Perlen an einer Kette die F/X-orientierten Brutalo-Höhepunkte aufreihen. Zwar ist das alles mit geringen Mitteln in Szene gesetzt, doch kann auch der Hartgesottenste unter den zahlreichen Gore-Hounds nicht verleugnen, daß das auch Gesicht hat. Da zudem der Amoklauf von Mike Strauber mit einigen, wenn auch versteckten Seitenhieben auf den American Way of Life versehen ist, dürfte „Truth Or Dare?“ eine gewisse kritische Distanz zum Gezeigten nicht abzusprechen sein. Regisseur und Produzent Yale Wilson geht es nicht nur einzig und allein um eine schwindelerregende Mischung aus Blood & Guts, sondern auch um ein gewisses Wachrütteln des Publikums. Ob ihm dies allerdings bei der Vordergründigkeit mancher Einfälle so gelingt, ist fraglich. Mit John Brace, Mary Fanaro, Raymond Carbone, Terrence Andreucci u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

Details
Ähnliche Filme