Franks Bewertung

starstarstar / 5

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

04.05.2014
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Review

von Frank Trebbin

Vor 50 Jahren starb Gefängnisdirektor White bei einem Feuer im Südflügel des Blackgate Gefängnisses und seit dieser Zeit ist der Trakt geschlossen. Heute werden die alten Zellen reaktiviert, denn der Knast kracht aus allen Nähten. Doch jeder, der jetzt den Südflügel betritt, hat erst grausige Visionen und stirbt dann eines gewaltsamen Todes. Detective Michael Turner und die Gefängnispsychologin Dr. Ashley Carter machen sich daran, dem Spuk des Blackgate Gefängnisses auf dem Grund zu gehen...

„Furnace – Flammen der Hölle“ ist – nicht mehr, aber auch nicht weniger – ein netter, kleiner Direct-to-Video-Streifen, der mehr Charme als Budget hat. Die mit der Shot-on-Video-Technik verbundene billige Optik wird durch William Butlers geschickte Regie größtenteils übertüncht und über eine Handlung, die an den aus seeligen Splatter-Zeiten stammenden Haunted-House-Klassiker „Prison“ erinnert, kann man eh nicht böse sein. Die anfangs etwas sprunghaft gestaltete Erzählweise hätte für meine Verhältnisse etwas strukturierter sein können, doch dafür wird man mit einem sich stetig steigernden Tempo belohnt. „Furnace – Flammen der Hölle“ ist mit Danny Trejo und Rapper Ja Rule als Knastbrüder sowie Tom Sizemore als koksender Aufseher authentisch besetzt. Fazit: Ein Zeitvertreib für Genrefans, der sich trotz der Mankos lohnt. Auf DVD 16:9. Des weiteren mit Michael Paré, Jennifer McShane u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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