Drei Millionen US-Dollar, die ein paar erfahrene Söldner in einer Bank in San Diego erbeuten konnten, sind doch zuviel für die kleine Truppe: Auf ihrer Flucht in einem gekidnappten Flugzeug bekommen sie Streit untereinander und einer von ihnen springt kurzerhand mit dem Geld von Bord. Die anderen springen hinterher und landen ebenfalls auf einer verlassenen Farm kurz vor der Grenze Mexikos. Auf den Feldern befinden sich ein paar unheimliche Vogelscheuchen, die auch bald zum Leben erwachen und Jagd auf die Eindringlinge machen…
Dem Grunde nach ist „Paratrooper“ eingentlich nur ein billig gemachtes B-Picture, dessen Handlung in einer Nacht spielt und dessen Bilder dementsprechend in ein stygisches Dunkel getaucht sind. Weil die Geschichte jedoch etwas abseits des üblichen Horror-Einerleis liegt, macht William Wesleys Film aber noch genügend Spaß, denn die etwas dünne Söldnerstory ist mit einem gewissen „Zombie“-Touch und den dazugehörigen Effekten versehen worden. Leider sind die mit „grisly details“ versehenen F/X in der stark geschnittenen deutschen Fassung kaum noch zu erahnen, so daß Hardcore-Fans ganz schön enttäuscht sein dürften. Ein Griff zur ungeschnittenen UK-Fassung (= Unrated OF) hilft da weiter, denn diese weist zudem noch im Gegensatz zur deutschen Fassung einen Stereosound auf. Mit Ted Vernon, Michael Simms, Richard Vidan, Victoria Christian u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin