Franks Bewertung

starstar / 6

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

John Matthew Whitman, ein Serienkiller, der seine weiblichen Opfer regelrecht gekreuzigt hat, wird verhaftet, verurteilt und hingerichtet – was das FBI allerdings nicht davon abhält, Whitman zu reanimieren und zu einem Attentäter um zu programmieren. Whitman seinerseits nutzt seinen ersten Auftrag zur Flucht und macht sich als freier Mann daran, jene Geschworenen, die ihn in die Gaskammer brachten, auf brutalste Weise ins Jenseits zu befördern. Der bibelfeste Cop Don Morell jagt den Killer...

Mario Van Peebles als Polizist, der die absonderlichsten Heiligen kennt, ist schon merkwürdig genug (etwa eine Rolle, die Christopher Lambert abgelehnt hat?), doch wenn dann noch Mark L. Lester Regie führen durfte und einen zynischen Rachekrimi daraus macht, der durch zwei, drei happige Splattrigkeiten auffällt, dann sollte man gewappnet sein! Dementsprechend gibt es in „Whitmans Rückkehr“ viel, viel Staffage (das ganze religiöse Brimborium etc.), wenig Tiefgang und schon gar nichts Neues zu begutachten, denn wenn man eine dieser Serienkiller-Variationen kennt, so kennt man wahrlich alle. Erstaunlich an dieser Kabel-TV-Produktion ist jedoch der Umstand, daß der Film nach einem High-Level-Anfang kontinuierlich schwächer wird und schlußendlich in ein völlig unzureichendes Finale mündet. Na, toll! Alternativtitel: „Time to Kill – Stunde der Abrechnung“. Des weiteren mit James Remar, Sharisse Baker, Glady Jimenez u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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