Review

Aus H.P. Lovecraft´s Vorlage entstand 1985 der Kultfilm " Re-Animator ". Regie führte Stuart Gordon, welcher hier seine zweite Regiearbeit ablegt und das mit großem Erfolg, denn der Film avancierte zum Kult und zog bis jetzt zwei fast ebenbürtige Sequels nach sich. Duch diesen Film entstand auch die Freundschaft zwischen Stuart Gordon und Produzent Brian Yuzna, dieser übernahm dann die Regie bei den zwei folgenden Teilen. Ansonsten schrieb Gordon auch am Drehbuch mit.
Story:
Der Medizinstudent Herbert West ( Jeffrey Combs ) hat ein Serum erfunden um Tote zu reanimieren. Zusammen mit dem jungen Dan Cain ( Bruce Abott ) betreibt er Forschungsarbeiten mit dem Serum, doch die Reanimierten geraten meistens außer Kontrolle und sind unheimlich aggressiv. Außerdem will der machtgierige Dr. Hill ( David Gale ) sich das Serum unter den Nagel reißen und löst somit eine Katastrophe aus.

Der ganze Film ist ein reines Vergnügen. Die Story um die Reanimierten ist wirklich stark und medizinisch gesehen sehr interessant. Vor allem wird hierzu gleich eine plausible Erklärung geliefert. Nur die Thematik um das Serum hätt man ruhig noch mehr erläutern können. Doch sonst werden alle Storyzweige geschickt zusammengeführt. Die Liebesgeschichte zwischen Dan und Megan ( Barbara Crampton ), der gierige Dr. Hill, welcher seine Arbeiten bis jetzt immer plagiert hat. Das Ganze hat Gordon geschickt, rasant, blutig und sehr humorvoll umgesetzt. Den Film kann man eigentlich nicht ernst nehmen, da man viel zu oft richtig herzhaft lachen kann, daher ist es auch mit der Spannung nicht so weit her, aber ein paar gruselige Momente, gar Schockeffekte gibt es schon zu sehen.
F/X Meister John Carl Buechler hat hier großartige Arbeit geleistet, wenn man bedenkt, dass das Budget wirklich sehr gering war. Die Goreeffekte sind sehr blutig geraten und toll in Szene gesetzt. Die Inszenierung und Idee mit dem abgetrennten Kopf ist genauso schwarzhumorig wie brillant und sieht für die damalgie Zeit verdammt gut aus. Die Reanimierten sehen richtig gruselig und meist blutüberströmt aus, damit der ganze Plot etwas ernster wirkt.
Den Score von Richard Band kennt heute fast jeder. Vor allem die Titelmusik klingt einfach super und ist in der kompletten Trilogie vertreten. Doch auch die restlichen Sounds passen wie die Faust aufs Auge.

Jeffrey Combs ist die beste Besetzung welche man für Herbert West hätte finden können. Er verkörpert den wissbegierigen, schrägen und kaltblütigen Medizinstudent mit einer bisher nie dagewesenen Coolness und Charisma.
Bruce Abott  ist da eher die putzige Variante, denn sein Leben wird hier völlig auf den Kopf gestellt und er lässt sich von West zu immer mehr schrägen Aktionen überreden.
Auch Barbara Crampton als Megan Halsey kann überzeugen, genauso wie David Gale als richtig fieser, aber auch charismatischer Dr. Hill.

Fazit:
Ist heute ein Kultfilm, mit toller Score, viel Humor und sehr blutigen Gore und Make up Effekten. Die Darsteller, vor allem Jeffrey Combs sind brillant. Dazu den typischen 80er Jahre Flair und einen tollen Score.
Muss man gesehen haben, ein tolles Horrorvergnügen.

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