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Der verschrobene Dr. West hat ein Serum entwickelt, das Tote wieder zum Leben erwecken kann. Zunächst muß die verstorbene Katze von seinem Obermieter, dem Medizinstudenten Dan Cain als Versuchsobjekt herhalten. Tatsächlich gelingt es ihm, sie zu re - animieren, jedoch verhält sich das Tier danach extrem aggressiv.
Als er dieses Serum an einer menschlichen Leiche ausprobiert, zieht das katastrophale Folgen nach sich...

Mit "Re - Animator" schuf Stuart Gordon einen absoluten Klassiker des Horror - Genres, der nicht zuletzt wegen seiner teilweise doch recht drastischen Gewaltdarstellung für einiges Aufsehen sorgte. Basierend auf einer Geschichte von H.P. Lovecraft, gelang dem Team Brian Yuzna/ Stuart Gordon eine einzigartige Mischung aus Schockeffekten und skurrilem Humor.
Ein großes Plus von "Re - Animator" ist der abolut umwerfend spielende Jeffrey Combs, der mit seiner Darstellung des "Dr. Herbert West" zurecht Kultstatus erlangte. Die anderen Schauspieler wissen ebenfalls zu überzeugen, wenn sie auch gegen erstgenannten abfallen.
Die Effekte und das Make - Up sind gut in Szene gesetzt worden und ziemlich heftig ausgefallen, was doch verwundert, da der Film eine ziemliche Popularität genießt.
Einen durchweg positiven Eindruck hinterläßt auch die Musik, wobei besonders das Hauptthema die Stimmung des Films gut einfängt.
Produziert wurde "Re - Animator" von Brian Yuzna, der seitdem häufiger mit Jeffrey Combs und Stuart Gordon zusammengearbeitet hat. Auch seine eigenen Regie - Arbeiten haben inzwischen Kultstatus, wie die beiden Teile von "The Dentist", oder der geniale "Return of the living Dead 3".
Unter dem Strich ist "Re - Animator" eine Achterbahnfahrt skurriler Einfälle, die besonders eins kann: Extrem gut unterhalten.
8/10 Punkte

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