Beth Needhams unspektakuläres Leben wird bestimmt durch ihre tyrannische Mutter, die seit Jahren bettlägerig ist und immer zänkischer wird. Doch als Beth von der Radio-Psychologin Lindsay Roland "gestärkt" wird, löst sie sich auf gewaltsame Weise von ihrer Mutter und beschließt, ein neues Leben zu führen: Sie schleicht sich in den Alltag Lindsay Rolands ein und bringt jeden um, der ihre Freundschaft zu der Psychologin gefährden könnte...
Nun reicht es aber, denn schließlich ließ der kanadische Produzent Pierre David Bob Malenfandt bereits in "Fatal Contract" mit einer ähnlichen Geschichte aufs Publikum los und zeigte damit nur, wie leer und langweilig das Psychothriller-Subgenre mittlerweile geworden ist. Der Inhalt von "Night Call" ist so austauschbar und vorhersehbar wie so vieles, was seit "Die Hand an der Wiege" an Kukucks-Ei-Filmen auf den Markt geworfen wurde. Paart man noch dieses Manko mit einer Inszenierung, die sich lediglich an herkömmlichen Fernsehstandards orientiert, dann ist sollte man sich nicht darüber wundern, wenn solche Videopremieren keine Lorbeeren gewinnen. Zum Abschalten. Alternativtitel: "Stimme des Todes" und „Night Caller – Die Stimme des Todes“. Mit Shanna Reed, Tracy Nelson, Mary Crosby, Cyndi Pass u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin