In einer nicht allzu fernen Zukunft wird das althergebrachte Gefängnis durch ein Computerprogramm namens "Exile Chair" ersetzt, welches das menschliche Bewußtsein konserviert, während der Körper des jeweiligen Straftäters beseitigt werden kann. Doch leider hat sich durch die intensive Nutzung von "Exile Chair" so viel Energie in dem Programm gesammelt, dass eine todbringende Matrix entstanden ist. Ex-Programmierer Steven Falcon soll in diese virtuelle Welt vordringen, um jenen Erpresser dingfest zu machen, der die Matrix als Waffe gegen die Menschheit nutzt...
Wo einst Disneys "Tron" wegen der damals begrenzten technischen Möglichkeiten aufhörte, fängt Phillip Roths Science-Fiction-Thriller "Darkdrive" an und versandet dann auch prompt in den Niederungen billiger Genreunterhaltung, die keinen Pfifferling auf eine gute Geschichte gibt. Dies ist umso erstaunlicher, weil Drehbuchautor und Mit-Produzent Gian Carlo Scandiuzzi auch eine Hauptrolle in "Darkdrive" übernommen hat und eigentlich an einer besseren Story hätte interessiert sein müssen. Doch wo kein Talent ist, kann auch kein großes Erzählkino sein, oder? So wird hier lediglich nur das geboten, was man von jedem x-beliebigen Future-Movie erwarten kann: unbekümmerte Darsteller, bescheidene Sets und eine wirre Handlung, die niemanden vom Hocker haut. Des weiteren mit Ken Olandt, Claire Stansfield, Julie Benz u.a.
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