Los Angeles 2088. Der Verbrecher Marcus flüchtet mittels einer Zeitmaschine in das Jahr 1988. Dort will er seine Karriere als Gangster vervollkommnen. Police-Officer Channing ist ihm jedoch aus der Zukunft gefolgt. Als Marcus auf Channings Urgroßvater trifft und droht, diesen umzubringen, ist guter Rat teuer.
Der Film ist eine lahme, unterdurchschnittliche Mischung aus sämtlichen Erfolgsfilmen der letzten zehn Jahre. Das Thema um einen in der Zeit reisenden Gangster hatten wir bereits mit „Flucht in die Zukunft“ viel besser umgesetzt gesehen. Auch die aus „Zurück in die Zukunft“ (USA 1984, Regie: Robert Zemeckis) bekannten Verzwickungen sind hinreichend bekannt. Nicht einmal die wenigen Kultur-Schock-Gags können gut unterhalten, sie sind lediglich Schmunzelhilfen zwischen den tödlich langweiligen Dialogparts. Zudem ist der Film, was Action oder (hier wagt man es fast nicht, es auszusprechen) Thrill angeht, eine echte Null. Das dröge Ende läßt vermuten, daß „L.A. 2088“ ein Pilotfilm einer TV-Serie ist. Mit Bruce Abbott, Bill Maher, Leo Rossi, Adam Ant u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin