Bei einem interplanetarischen Strafgefangenentransport können die gemeingefährlichen Critters, eine Art Mischung aus Igel und Gremlins, auf die Erde flüchten. In Grover’s Bend, einer Kleinstadt in Kansas, richten sie verheerenden Schaden an, fressen die Kühe und terrorisieren die Farm der Familie Brown. Zwei außerirdische Kopfgeldjäger sind den Critters jedoch bereits auf der Spur.
Schon auf der ersten Blick wird klar, daß Stephen Herek das Science-Fiction-Genre der letzten Dekade genauestens studiert hat. Anspielungen auf „Alien“, „Gremlins“ etc. gehören zum guten Ton in diesem unterhaltsamen Kolportagestreifen, der auffallend selbstironisch und dazu noch recht unblutig ist. Darüber hinaus merkt man es „Critters“ gar nicht an, daß nur ein geringes Budget zur Verfügung stand, denn dank vieler ungewöhnlicher Einfälle konnte Stephen Herek das Optimale aus der Produktion herausholen. Trotz aller innovativer Kräfte gelingt es aber auch Herek nicht, das festgefahrene Genre mit seinen „Critters“ nachhaltig zu bewegen. Allerdings war der Film so erfolgreich, daß noch drei Fortsetzungen im Lauf der Jahre folgten. Alternativtitel: „Critters– Sie beißen!“. Mit Dee Wallace Stone, M. Emmet Walsh, Billy Green Bush, Scott Grimes, Don Opper u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin