Die junge Sharon konnte dank ihrer Visionen schon oft der Polizei bei ihren Ermittlungen helfen. Doch seit sie durch einen Unfall erblindet ist, hat sie ihre Gabe verloren. Doch dank einer befreundeten Ärztin, die Sharons Sehnerv mittels Computertechnik fast zum Laufen bringt, kann sie wieder ihre Visionen empfangen. Inspektor Schumann ist anfangs skeptisch, doch dann passiert tatsächlich das vorhergesehene Verbrechen. Als Sharon den Täter irgendwann näher beschreiben kann, wird sie zu dessem Zielscheibe...
Sowohl formal als auch inhaltlich hangelt sich "Im Schatten des Killers" an TV-typischer Feierabendunterhaltung entlang, ohne einen Moment lang für annehmbare Spannung zu sorgen. Kein Wunder, denn Filme um hellseherische Blinde oder visionär veranlagte Seherinnen, die fast das Opfer ihrer Auskundschaftungen werden, gibt es wie Sand am Meer und irgendwie ist es logisch, dass sich da alle gleichen. So spult also auch Michael Storey die altbekannten Handlungsmuster ab und fügt diesem Subgenre wahrlich nichts Neues hinzu. Die Geschichte plätschert mächlich dahin, die Darsteller stellen einfach nur dar und die Musik orgelt im Rhythmus der eingesreuten Morde. Fazit: plump und einfallslos. Mit Michael Ironside, Tahnee Welch, Currie Graham, Anne Marie Loder u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin