Vor 15 Jahren hat Milo, der Sohn eines Frauenarztes, bei einem kindlichen Doktorspiel die kleine May unter den Augen ihrer Freundin Claire Mullins abgeschlachtet. Kurze Zeit später ist Milo in einem Fluß ertrunken. Heute kehrt Claire als Lehrerin in das Provinznest von damals zurück. Plötzlich erschüttert eine Mordserie unter jenen Frauen, die Milo einst in ihrer Jugend kannten, die Stadt, und Claire glaubt, Milo auf seinem Fahhrad durch die Stadt fahren zu sehen...
Zwiespältig, ziemlich zwiespältig kommt dieser neuerliche Versuch daher, das Slashermovie-Subgenre durch ein paar andersartige Motive (hier: Geister sowie Mad Scientists) aufzupäppeln. Doch leider käut Pascal Franchot nur ziemlich hilflos all jene Handlungsstränge wieder, die bereits zu "Prom Night"-Zeiten als ausgelutscht galten und spätestens mit "Dr. Giggles", der hier vom Prinzip auch stark zitiert wird, an Bedeutungslosigkeit verloren haben. Zwei, drei blutige Morde sollen die Splatter-Freunde begeistern, doch leider reißt das abrupte, wirre Ende so ziemlich alles 'runter. Fazit: "Milo" hat zwar ein paar gute Momente – doch das war's dann auch schon. Mit Paula Cale, Asher Metchik, Vincent Schiavelli, Antonio Fargas u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin