Student Scott, der sich in seiner Freizeit als Rikschafahrer ein Zubrot verdient, wird in eine mysteriöse Affäre verstrickt: Erst versucht ihn eine hübsche Blondine vor versteckter Kamera zu verführen, und dann hagelt es plötzlich Leichen. Der Grund des Ganzen wird bald klar: Ein irrer Sektenprediger, der Teufel höchstpersönlich, ist hinter einer magischen Chinastatue her.
Mann, oh Mann. Was sich hier Co-Drehbuchautor und Regisseur Sergio Martino („Weiße Göttin der Kannibalen“) ausgedacht hat, setzt seinem bisherigen Schaffen sicherlich die Krone auf. „American Rikscha“ ist von der ersten bis zur letzten Minute ein zusammengeflicktes Stückwerk, dessen roter Faden nur mühselig zu erkennen ist. Immer dann, wenn der Zuschauer wegen allzu blöder Drehbucheinfälle abschalten will, wird er –nicht ungeschickt– mittels drastischer Bilder (HaHaHa, sagen wir lieber mit lausiger Action!) daran gehindert. Der absolute „Höhepunkt“ ist dann das Aufeinandertreffen des Oberschurken mit einer chinesischen Magierin. Die hierbei eingesetzten Effekte verschwinden genau in dem Nebel, den ein Mitarbeiter der F/X-Crew zu stark aufgewirbelt hat. Mit Sicherheit dient dieser Film nicht zur Imageaufbesserung des Genres. Die deutsche Fassung ist mal wieder cut. Mit Mitch Gaylord, Victoria Prouty, Donald Pleasence, Michi Kobi u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin