Franks Bewertung

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0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Doktor Frankenstein beruft auf seiner Insel den Weltkongreß der Monster ein. Hierzu werden die illustren Figuren des Schreckens, vom Werwolf bis zum Unsichtbaren, eingeladen. Anlaß zu dem Zusammentreffen ist, daß Doktor Frankenstein seinen Nachfolger bekanntgeben will, der dann als Boß über die Monster herrschen wird. Die Intrigen um die Macht beginnen…

Um es gleich vorwegzunehmen: „Frankensteins Monster-Party“ ist ein Puppentrickfilm. Für das US-TV produziert, stellt er eine gelungene Parodie auf die Mitte der 60er Jahre im Zenit stehenden Monsterfiguren dar. So werden hier liebevoll all diejenigen Mächte des Bösen hofiert, die man selbst in seiner Jugend so geschätzt hat: Graf Dracula, der Schrecken vom Amazonas, Dr. Jekyll und Mr. Hyde, die Mumie, der Glöckner von Notre Dame, der Werwolf, Frankensteins Schöpfung und einige mehr. Die Puppentrick-Effekte lassen sich sehen und garantieren ein hohes Maß an Individualität der Figuren und „realistischer“ Beweglichkeit. Obwohl der Plot des Ganzen ziemlich einfach gehalten ist (Kein Wunder, ist der Film doch für Kinder produziert worden), kann sich auch der erwachsene Fan dank vieler kleiner Einfälle, die von berühmten Vorbildern abgeschaut wurden, köstlich amüsieren. Teilweise wurden sogar einige Sets den Universal-Klassikern von James Whale nachempfunden und in Minaturformat aufgebaut. Einigen US-Lexika zufolge soll die OF 94 Minuten laufen. Warum aber bei einem so harmlosen Vergnügen die deutsche Fassung geschnitten sein soll, ist nicht zu ergründen.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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