Ein ehemaliges Bestattungsinstitut wird zum Ferienhotel umgebaut. Als die ersten Gäste auf geheimnisvolle Weise verschwinden, kann sich Heather, die junge Enkelin der Betreiberin Maude, an die Worte ihrer Großmutter erinnern: „Gehe niemals in den Keller!“. Was mag Oma Maude dort wohl verstecken? Zum Schluß kommt heraus, daß Maude nicht ganz richtig im Kopf ist und in die Rolle ihres Mannes schlüpft, um unerkannt zu morden.
Der von Vielfilmer William Fruet recht saft-und kraftlos heruntergekurbelte Streifen ist inhaltlich ein unverschämtes „Psycho“-Plagiat, dessen einzige Stärke die relativ glaubwürdige Besetzung ist. Da sich der Regisseur aber nicht zwischen reinem Stalk’n Slash und Psychostudie entscheiden konnte, plätschert der Exploiter relativ unbeteiligt und spannungslos dahin. Nur in einigen wenigen Szenen zeigt „Schreie in der Nacht“ Klasse und Eigenständigkeit. Mit Lesleh Donaldson, Kay Hawtry, Barry Morse, Dean Garbett u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin