Der Vietnam-Veteran Charly leidet seit seiner Rückkehr aus dem Krieg unter traumatischen Erlebnissen, die ihn heute immer wieder zu gewalttätigen Ausbrüchen veranlassen. Als Charly den Unterschied zwischen Visionen und Realität nicht mehr erkennt, läuft er vollends Amok und metzelt alles nieder, was ihm in den Weg kommt.
„Delirium“ ist eine recht eigenwillige Mischung aus Stalk’n-Slash- und Law-and-Order-Filmen, wobei Peter Maris eindeutig zur Darstellung krasser Gewalttaten tendiert. Diese sind dann auch prompt mit simplen Spezialeffekten umgesetzt, die aber aufgrund ihrer Härte nicht ohne Wirkung bleiben. Daß die Produktionskosten nicht gerade Millionenhöhe erreichten, ist „Delirium“ durchaus anzusehen. Trotzalledem ist dies ein Streifen für Leute, die wissen, was sie erwartet. Die deutsche Laufzeit ist ohne Abspann, denn den hat die Videofirma einfach ausgeblendet. Mit Turk Cekovsky, Debi Shanley, Terry Ten Brock, Barron Winchester u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin