Franks Bewertung

starstarstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Der Junggeselle Arthur Johnson lebt seit dem Tod seiner Mutter vor gut 20 Jahren immmer noch im gleichen Haus in der Trinity Road in London. Ungefähr im gleichen Zeitraum sind immer wieder unaufgeklärte Sexualmorde in der Gegend geschehen. Der Täter ist –wie sollte es anders sein– Johnson, dessen korrektes Verhalten und seine gutbürgerliche Wohnung nur Fassade eines Psychopathen sind. Als ein junger Mann mit gleichem Namen in das Haus einzieht, nimmt das Schicksal seinen Lauf…

Ein deutscher Psychothriller auf Hitchcocks Spuren– ja, wenn das nicht Seltenheitswert hat. Schon alleine der Versuch ist es wert, daß man Petra Haffter Tribut zollt. Und das Ergebnis läßt sich dann sogar noch sehen. Anthony Perkins wiederholt zwar nur seine sattsam bekannte Psychopathen-Rolle, doch ist er hier besser als bei –sagen wir– „Daughter of Darkness“. Die Handlung ist sorgsam konstruiert, und die Spannung wird stetig gesteigert. Die Kurve zu einem glaubwürdigeren Schluß hat Petra Haffter aber nicht geschafft. Das Nebeneinandermontieren von Gegenwarts- und Vergangenheitsszenen verleiht „Der Mann nebenan“ einen zusätzlichen Reiz. Alter Arbeitstitel: „Dämon hinter Spitzenstores“. Mit Anthony Perkins, Uwe Bohm, Sophie Ward, Stratford Johns u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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