Der amerikanische China-Gelehrte Nick Orton wird von der Göttin Kwan Ying dazu gebracht, in eine Parallelwelt einzutauchen, in der die Mythologie des fernen Ostens höchst lebendig ist. Dort soll Nick ein berühmtes Buch vor den Dämonen des bösen Shu retten, der mit der Vernichtung des Manuskripts die Zeit zurück drehen will. Nick zur Seite steht der „Monkey King“, ein heroischer Krieger mit allerlei übernatürlichen Kräften. Natürlich verliebt sich Nick während seines Abenteuers in Kwan Ying, was die Angelegenheit noch komplizierter macht...
Was passiert, wenn sich US-TV-Produzenten eines Stoffes wie “Zu Warriors from the Magic Mountain” annehmen, um daraus einen spektakulären Pantoffelkino-Zweiteiler zu machen? Ganz einfach: Ein klebriges Püree aus Drama, Tränendrüsenmentalität, mittelprächtiger Martial-Arts-Action und unpassenden Witzen. „Rambo“-Regisseur Peter MacDonald hangelt sich mit seinem überlangen TV-Film durch einige exotische Sets, läßt viele, viele CGI-Effekte passieren und versteht es doch nicht richtig, dem Ganzen einen naiv-trashigen Charme ein zu hauchen. „Monkey King“ ist also nur ein banales Beispiel dafüpr, wie ursprüngliche Originalität dermaßen verwurstelt wird, dass am Ende nur fades Fast Food bei herauskommt. Mit Thomas Gibson, Russell Wong, Bai Ling, Kabir Bedi u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin