Mittels einer Rahmenhandlung, bei der der Psychiater Dr. Langton mit Hilfe eines Virtual-Reality-Programms Neurosen zu behandeln versucht, werden dem Zuschauer drei Kurzgeschichten präsentiert: 1) Eine Frau wird übers Wochenende von ihrem Mann allein in einem riesigen Landhaus gelassen und schließlich von umherstreifenden Wölfen angegriffen. 2) Der neue Untermieter des schüchternen George entpuppt sich als extremer Soziopath und schließlich sogar als dessen Mörder. 3) Fotoreporter Steven Forrest hat mächtig Angst vor dem Tod und muß mit ansehen, wie um ihn herum sämtliche Bekannten sterben.
„Future Shock“ ist ein Kompilationsfilm von drei verschiedenen Regisseuren mit ihren drei verschiedenen Handschriften, die allerdings allesamt kaum dazu geeignet sind, die eh schon mittelmäßigen Geschichten besser aussehen zu lassen. Lediglich im letzten Segment ist es einigermaßen gelungen, ein gewisses visuelles Flair aufzubauen und das Ganze mit schwarzem Humor zu unterlegen. Alles in allem betrachtet gehört „Future Shock“ zu jener Kategorie von Filmen, die so uniförmig (sowohl inhaltlich als auch inszenatorisch) daherkommen, so dass sie kaum auffallen und fortan ihr Dasein als Programmlückenfüller fristen müssen. Im TV letterboxed (1,85:1). In den USA ist eine PG-13- (93 Min.) und eine Unrated-Version (98 Min.) erschienen. Mit Vivian Schilling, Martin Kove, Brion James, Bill Paxton,
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