Der “Trasher”, ein lange gesuchter Serienkiller, wird gefasst und in eine Irrenanstalt verfrachtet. Dort gerät er in die Hände des abgehalfterten Gefängnispsychologen Dr. Fallon, der in der Bearbeitung des „Trasher“-Falles seine große Chance sieht. Der Killer nutzt jedoch eiskalt die erstbeste Gelegenheit zur Flucht und rennt nun meucheln und sabbernd durch die langen Gänge der hermetisch abgeriegelten Anstalt...
Siehe da, in den rumänischen Filmstudios werden nicht nur Full-Moon-Produktionen abgedreht sondern auch andere B-Movie-Schinken – nämlich solche wie dieses Slasher-Derivat aus den untalentierten Händen Gregory Gieras’. Das Spannendste an „Dark Asylum“ ist nämlich die Frage, ob der fette Glatzkopf, der den „Trasher“ mimt, nun wirklich jener eloquente Larry Drake ist, der in „Darkman“ oder „Dr. Giggles“ zu glänzen wusste. Mann, hat der sich verändert! Der Rest des Films ist auf einen kurzen Nenner gebracht: durchschnittlicher Serienkiller-Stoff, durchschnittlich verfilmt und durchschnittlich dröge, denn im Mittelteil passiert leider nur sehr wenig und der auf übliche Weise martialisch daherkommende Schlußkampf ist durchzogen von absurden Details. Fazit: „Dark Asylum“ rutscht mächtig nahe zum Bodensatz des Genres. Auf DVD cropped. Des weiteren mit Judd Nelson, Paulina Porizkova, Jürgen Prochnow u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin