Franks Bewertung

starstarstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

In Kopenhagen lernt der englische Antiquitätenhändler Alan die attraktive Karin, eine Deutsche, kennen. Sie erleben ungetrübte Tage des Glücks. Hals über Kopf heiraten die beiden und ziehen in Alans Landhaus außerhalb von London. Doch plötzlich scheint es so, daß Karin einen dunklen Punkt in ihrer Vergangenheit hat. Alan hört plötzlich überall Kinderstimmen und hat Visionen von herumliegendem Spielzeug. Was sollen ihm die Botschaften aus dem Jenseits wohl sagen?

Um diesen feinsinnig inszenierten Film des horrorerprobten Gordon Hessler streiten sich die Gelehrten. Für die einen ist er ein durchhängendes Rührstück, für die anderen ein erotischer Psychothriller, der von der schauspielerischen Klasse Meg Tillys in der weiblichen Hauptrolle lebt. Nun ja, die Wahrheit steckt wohl –wie so oft– in der Mitte. Gordon Hessler gibt seinen Figuren und der Handlung viel Zeit zur Entfaltung, was der Spannung natürlich abträglich ist. Auf der anderen Seite gibt es aber genug Hinweise, daß irgendetwas nicht an der Idylle des jungvermählten Paares stimmt. Die Zeichen der Verwirrung mehren sich filmgesetzemäßig zum Ende hin und geben ein schauerliches Geheimnis preis. „Das Mädchen auf der Schaukel“ wird so zum überzeugenden Geisterfilm. Des weiteren mit Rupert Frazer, Nicholas Prevost, Elspet Gray u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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