London. Ein unbekannter Vogelgrippe-Virus sorgt für eine Epidemie unter den Menschen. Die Befallenen sterben recht schnell und kehren als Untote zurück. Ein Kamera-Team ist auf dem Lande unterwegs, um eine Dokumentation darüber zu machen. Schnell wird man in die Kämpfe mit den Untoten verstrickt. Doch auch mit manch einem Überlebenden ist nicht zu spaßen…
Das „Mann beißt Hund“-Konzept trifft auf den Inhalt von „28 Days Later“ und auf die Leichtigkeit einer DV-gestützten Inszenierung à la „Blair Witch Project“. Den beiden Regisseuren Bartlett & Gates ist damit ein semi-professionelles Filmchen gelungen, welches das Zombie-Subgenre unzweifelhaft belebt und wieder interessant macht. Die verschachtelte Erzählweise durch die Videotagebücher, die immer mehr miteinander verwoben werden, sorgt für eine ordentliche Spannung, so daß mit Fug und Recht behauptet werden kann, hier intensiv mittendrin zu sein. Trotz eines kleinen Budgets ist es den jungen britischen Filmemachern gelungen, mit spärlichen Mitteln eine apokalyptische Atmosphäre heraufzubeschwören, ohne einfach nur George A. Romeros „Dead“-Filme zu kopieren (vgl. die wesentlich schlechteren „Zombie Night“-Teile). Auf DVD 16:9. Mit Russell Jones, Craig Stovin, Anna Blades, Imogen Church u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin