Sieben College-Studenten wollen ihren Abschluss in einem abglegenen Ferienhaus feiern. Doch was als vergnügliches Sauf-und-Sex-Wochenende beginnt, schlägt schnell in ein tödliches Katz-und-Maus-Spiel um, als ein sadistischer Psychopath sie vor folgende Wahl stellt: Wenn am nächsten Morgen noch mehr als einer von ihnen lebt, bringt er alle um. Werden die Freunde sich gegenseitig killen?
„Kill Theory“ ist ein an „Saw“ orientierter, völlig humorfreier Horrorfilm, der mit einigen expliziten Gewaltszenen und einer überraschenden Schlusspointe aufwartet. Ganz im Stile der 1980er Jahre, als das Genre noch hoch in Blüte stand, lässt Chris Moore seine grimmige Story auf die Zuschauer los: ausgeklügelte CGI-Bilder oder gar eine hippe Inszenierung sucht man hier nämlich vergeblich. Im Gegenteil: die Machart erinnert eher an ein schmutziges B-Picture und Erinnerungen an so manches Schachtelkino-Erlebnis von einst werden da wieder wach. Nun gut, mit „Kill Theory“ hat man zwar das Genre keinen Deut weitergebracht, aber in seiner recht ungeschliffenen Form wirkt der Film für heutige Verhältnisse irgendwie erfrischend – und das ist doch auch schon was, oder? Bildformat: 1,78:1. Mit Don McManus, Ryanne Duzich, Teddy Dunn, Patrick Flueger u. a.
Anmerkung: 2009 für SPLATTING IMAGE geschrieben, dort jedoch nicht mehr veröffentlicht.
© Selbstverlag Frank Trebbin