Schon von Kindheit an ist Stone Alexander, der ungeliebte Sohn eines Industriemillionärs, ein Handlanger des Bösen. Während seiner Schulzeit auf einer Militärakademie offenbart sich ihm die dunkle Seite und er erkennt, dass er der Anti-Christ ist. Nach seinem unaufhaltsamen Aufstieg zum „Weltkanzler“ kennt er nur noch ein Ziel: Vom alten Meggido aus die Herrschaft über die Menscheit zu führen. Doch der bibelfeste Präsident der noch freien USA, zudem noch sein Bruder David(!), kämpft gegen ihn...
The show must go on, sagten sich die Produzenten und ließen dem religiös verbrämten “The Omega Code” den nicht weniger eindeutigen “Meggido” folgen, der sich im ersten Drittel aber kaum von solchen Horrorstoffen wie “Damien: Omen II”, aus dem übrigens viel zitiert wird, unterscheidet. Die wiederum überraschend gediegene Produktion wird abermals durch einige billig anmutende Tricksequenzen verwässert, die durch ein hohes Maß an Actionszenen im Schlußteil kaschiert werden sollen. Spannung vermißt man in dieser Materialschlacht zwischen Gott und dem Anti-Christen allerdings vollends, denn niemand zweifelt an dem Ausgang der Geschehnisse. Einige krasse Unglaubwürdigkeiten im Skript lassen zudem das Ganze unfreiwillig komisch erscheinen. Udo Kier hat eine größere Nebenrolle als Alexanders rechte Hand. Des weiteren mit Michael York, Michael Biehn, Diane Venora, R. Lee Ermey u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin