Der Griechenlandurlaub mit ihrem neuen Freund Thomas wird für die junge Claudia zum Alptraum, denn nach einem Streit mit Thomas ist dieser urplötzlich verschwunden. Dann macht sich da auch noch hinter ihrem Rücken ein Fremder an ihren Sohn Timmy heran. Claudia, die von alledem nichts mitbekommt, glaubt an kriminelle Machenschaften, doch es kommt schlimmer: Ihr Ex-Mann, ein Grieche, will partout wieder die „perfekte“ Familie...
Nun ja, der große Wurf ist „Vermisst – Liebe kann tödlich sein“ nun ganz und gar nicht und auch die Auflösung der zumindest recht spannend dargebrachten Geschichte kratzt eigentlich nur am Psychothriller-Subgenre, doch eins muß man unumwunden feststellen: Jorgo Papavassiliou hat es wirklich verstanden, aus einem Nichts an Story so viel Thrill wie möglich zu quetschen. So erinnert sein TV-Film auch nicht von ungefähr an die klassischen Giallo-Thriller, bei denen es auch Schockmomente wie aus heiterem Himmel, sinistre Randfiguren und jede Menge Absurditäten zu bewundern gab. Nicht unbedingt Argento-like, aber zumindest frei nach dem soliden Sergio Martino ist also „Vermisst – Liebe kann tödlich sein“ zu sehen. Im TV matted (1,78:1). Mit Bettina Zimmermann, Andreas Pietschmann, Jannis Michel u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin