Ein Virus grassiert auf der Erde, der die Menschheit fast ausrottet und die wenigen Überlebenden in zwei Gruppen teilt: jene, die immun sind und in dem geheimnisvollen Ort Antioch ihr Dasein fristen, und alle anderen, die sabbernd und nach Blut lechzend zu den Infizierten zählen. Mittendrin ist der Kämpfer Renchard, der sich von seiner Farm aus daran macht, Los Angeles von den Infizierten „zu befreien“.
Es gibt gute Verfilmungen des Matheson-Stoffes „Ich bin Legende“ und es gibt weniger gute. „I am Omega“ gehört zur zweiten Sorte: billig auf Video abgedreht, mit faustgroßen Logik-Löchern in der zusammengestoppelten Handlung und schauspielerisch ungefähr so anspruchsvoll wie eine Schüleraufführung. Da hält man selbst Mark Dacascos, der eher für seine Martial-Arts-Auftritte als für sein mimikreiches Spiel bekannt ist, für ein Mitglied der Royal-Shakespeare-Company. Träge „I am Omega“ nicht das Copyright-Zeichen von 2007, so könnte man ihn glatt für einen Vertreter der Italo-Zombie-Welle aus den 1980ern halten – und zwar für einen von Bruno Mattei! Also, Freunde, aufgepasst: Trash pur ist angesagt. Auf DVD 16:9. Des weiteren mit Geoff Meed, Jennifer Lee Wiggins, Ryan Lloyd u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin