Durch einen Terroristenüberfall wird eine von Menschenhand inszenierte Seuche in Gang gesetzt, die sich schnell über eine ganze Insel in Südoastasien verbreitet. Die Regierung schaltet die bornierten Militärs ein, die die Situation auf ihre Weise „bereinigen“. Eine Handvoll Menschen, darunter der Soldat Kenny mit seiner Freundin Patricia, verbarrikadiert sich in einem verlassenen Hotel gegen die Angriffe der Toten, die durch die Seuche zum Leben erweckt wurden. Die Chance, den nächsten Tag zu erleben, ist denkbar gering…
Völlig unnötiger „Zombie“-Aufguß, der zudem noch die Unverschämtheit besitzt, sich als weitere offizielle Fortsetzung zu George A. Romeros Klassiker auszugeben, denn „Zombie III“ ist nämlich so ziemlich das Schlimmste, was uns Lucio Fulci bisher serviert hat. Nicht nur, daß hier eine abgestandene Geschichte noch einmal aufgewärmt wird (daran gewöhnt man sich als Horrorfan ja schnell!), nein, es müssen auch noch die allerletzten Schauspieler als Kanonenfutter in einer Produktion von der Größenordnung einer „Sandmännchen“-Folge herhalten, um dem Zuschauer entsprechend viele schlecht gemachte (und natürlich in der deutschen Fassung erheblich geschnittene) Greuelszenen vorzuführen. Fazit: Horrorkino zum Abgewöhnen. Der Film ist übrigens von Bruno Mattei wegen einer schweren Erkrankung Fulcis während der Dreharbeiten fertiggestellt worden. Man sieht’s. Mit Deran Sarafian, Beatrice Ring, Richard Raymond, Alex McBride u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin