Franks Bewertung

starstarstar / 4

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

01.07.2016
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Review

von Frank Trebbin

Im tiefsten Dschungel Thailands gibt es ein Tal, in das noch nie ein Mensch den Fuß gesetzt hat. Dort vermutet der skrupellose Anthropologe Conrad Hamilton den Beweis dafür zu finden, dass es den „missing link“ doch gibt, denn einen ziemlich großen Affen-Mensch-Schädel hat er bereits gefunden. Zusammen mit ein paar Studenten, die ihm eigentlich nur als Lockköder für die blutgierigen Kreaturen dienen sollen, macht er sich auf den Weg...

Dieser günstig in Thailand abgedrehte Tier-Horror-Streifen ist ähnlich wie die Parallelproduktion „Croc“ nur ein im Mittelmaß daherdümpelndes Filmchen, das mit einem namenhaften Schauspieler als Zugpferd wirbt. Doch im Gegensatz zu Michael Madsens minimalem Krokodil-Einsatz gibt hier F. Murray Abraham (fast) alles und haucht der ansonsten ziemlich eindimensionalen Figur um den mad scientist Hamilton so richtig irres Leben ein. Das tröstet dann auch ungemein darüber hinweg, dass die Handlung von „Blood Monkey“ bis zur Mittelmarke ziemlich ereignislos und blutleer bleibt. Der Wendepunkt kommt, als die Kreaturen erst einmal ihr Revier markieren und heftig auf die Zelte ihrer späteren Opfer pissen – und zwar mit dickem, fettem, neon-gelbem Strahl! Da kommt Trash-Freude auf und so ist „Blood Monkey“ doch nicht ganz verlorenes Terrain. Bildformat: 1,78:1. Des weiteren mit Matt Ryan, Amy Hanson, Freishia Bomanbehram u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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