Franks Bewertung

starstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Ellie lebt von ihrem brutalen Mann Jack getrennt. Zusammen mit ihrer Tochter Autumn wohnt sie in einer großen Villa in Los Angeles. Trotz einer Alarmanlage gelingt es einem merkwürdigen Fremden immer wieder, in das Haus einzudringen. Als Ellie jedoch den Arzt Dr. Jesse Peter kennenlernt, scheint der Spuk vorbei zu sein. Doch die Idylle trügt: Ihr neuer Liebhaber ist nur Teil eines teuflischen Plans, den Ehemann Jack ersonnen hat…

Vieles an „Der Schrei der Taube“ ist gewöhnungsbedürftig, manches jedoch ist purer Blödsinn. In der Ausgestaltung der Details und der verzweigt erscheinenden Handlung ist Strathford Hamiltons Psychothriller einfach zu unglaubwürdig, um begeistern zu können. Die affektierte Inszenierung, die nur in wenigen Momenten zu überzeugen vermag (z.B. beim alptraumhaften Angriff der Krähe, als sich Ellie einer Operation unterzieht) und ansonsten zusehr in Richtung Kunstfertigkeit schielt, wird nur noch von der verquasten Lösung des Falles übertroffen, bei der man sich noch nicht einmal zu schade ist, bei anderen Kollegen zu klauen. Pfui. Mit Helen Slater, Billy Zane, Kelly LeBrock, Heather Lind u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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