Kate Walker wird auf einer einsamen Landstraße von einem Mann verfolgt, angesprochen und niedergeschlagen. Als sie wieder aufwacht, findet sie sich mit einigen anderen, ihr unbekannten Leuten in einem düsteren Labyrinth wieder, welches von unheimlichen Kreaturen beherrscht wird. Diese stürzen sich sofort auf die Menschen und jagen sie unerbittlich. Kate sucht einen Weg nach draußen...
Klein haben auch die ganz Großen mal angefangen und klein bzw. bescheiden präsentiert uns hier Drew Maxwell seinen Spielfilmerstling. Fast alles hat Maxwell alleine bewerkstelligt und so muss man seiner anfangs etwas fremdartig wirkenden Mischung aus CGI-Kulissen und realen Darstellern ganz am Ende doch ein wenig Respekt zollen, denn immerhin versprüht sein „Hell’s Labyrinth“ den Charme einer liebevollen Gesellenarbeit, die voller Handwerkskunst steckt. Die recht sterile Atmosphäre, die durch die einförmig gepixelten Hintergründe und die arg billig anmutenden Kreaturen entsteht, wird schnell verdrängt durch die für diese Art von Produktion guten weil glaubhaften Darstellern, einer bemerkenswert höherwertigen Kameraführung und einem Schnitt, der den Namen auch mal verdient. Der Inhalt ist quasi ein Best-Of aus Motiven von „Das Böse“ bishin zu „Cube“ und wird als Level-für-Level-Spielekonsolen-Handlung präsentiert. Fazit: bedingt sehenswert für Freunde phantasievoller Unterhaltung. Auf DVD 16:9. Mit Leah Rose, Ryan Schaufler, Tom Lodexyck, Matt Ukena u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin