Fünf Freunde wollen in Las Vegas einen zünftigen Junggesellenabschied feiern – so mit Suff, Koks und Nutten. Leider nagelt Michael die junge Stripperin aber im wahrsten Sinne des Wortes an die Wand und so müssen sich die fünf überlegen, wie sie eine Leiche loswerden. Ein Zeuge taucht auf, den es gilt, ebenfalls zu beseitigen, und so nimmt das weitere Schicksal seinen Lauf. Am Ende gibt es jede Menge Leichen und eine äußerst bizarre Hochzeit.
Zugegeben: Nicht jeder dürfte mit dem etwas schrägen Humor von Regisseur und Drehbuchautor Peter Berg etwas anfangen können, doch wer bereit ist, über einige Peinlichkeiten, die selbst die Derbheiten einiger Hongkong-Komödien hinter sich lassen, hinwegzusehen, der wird durch einen Film überrascht, der gegen den typischen Hollywood-Strich gebürstet ist (Schon alleine die beiden namhaften Zugpferde Slater und Diaz sind nicht so eingesetzt, wie man es erwartet hätte!). Das böse Ende jedenfalls ist grandios und beschreibt genau den Punkt, wo britischer Humor auf amerikanisches Schenkelklopfen trifft. "Very Bad Things" jedenfalls gibt dem Wort makaber eine völlig neue Bedeutung, denn was hat ein Totentanz schon mit Perversitäten zu tun? Vorsicht: Es gibt noch eine gekürzte 16er-Fassung, doch auch die 18er-DF ist leicht (4 Sekunden) geschnitten. Auf DVD 16:9. Mit Christian Slater, Cameron Diaz, Daniel Stern, Jeanne Tripplehorn u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin