Franks Bewertung

starstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Ex-Pilot Nolan Wood, der vor Jahren wie unter Zwang einen Totschlag verübte, wird aus dem Gefängnis entlassen. Sogleich setzen wieder die Stimmen in seinem Kopf ein, die er schon bald als außerirdische Macht identifiziert. Seine Familie, die sich seit der Tat von damals von ihm distanziert, scheint auch schon unter dem Einfluß der Aliens zu stehen, die offenbar die Weltherrschaft anstreben. Nur eine junge Ärztin glaubt Wood, der in Visionen einen Senator als nächstes Opfer sieht…

Dieser überlange, in zwei Teilen präsentierte Pilotfilm zu einer neu aufgelegten TV-Serie, die ursprünglich von Larry Cohen und aus dem Jahr 1967 stammt (deren Hauptakteur, Roy Thinnes, spielt hier eine Nebenrolle), dürfte viele ratlose Gesichter hinterlassen, denn nach fast drei Stunden mysteriöser Spannung (Anfangs wie bei „Akte X“, später nicht mehr so gut!) wird der Zuschauer in ein ebenso serielles wie offenes Ende entlassen, welches keineswegs befriedigt. Darüber hinaus offenbart ein Vergleich mit anderen Miniserien, wie z. B. „The Stand“ oder „Stephen Kings Es“, daß es eines ordentlichen Budgets bedarf, um kinogerechte Unterhaltung zu produzieren, denn die am Ende zum Einsatz kommenden Spezialeffekte in „The New Invaders“ sind einfach viel zu billig, um glaubhaft zu sein. So hat man am Ende der bei Cassetten von „The New Invaders“ das Gefühl, daß das alles auch in neunzig Minuten hätte abgehandelt werden können. Mit Scott Bakula, Elisabeth Pena, Richard Thomas, Richard Belzer u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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