Ein unheimlicher Mörder von Anhaltern treibt irgendwo an einer deutschen Bundesstraße sein Unwesen. Mit seinem flotten Audi nimmt er vorzugsweise junge Mädchen mit, die er dann nach kurzer Fahrzeit ohne jeden erkennbaren Grund ermordet. Ein junger Mann und ein Mädchen, die dem Mörder entkommen konnten, flüchten durch die Wälder…
Und wieder einmal haben sich einige Jungs aus einer deutschen Kleinstadt zusammengetan und am Wochenende eine Homemade-Horrorstreifen produziert. Was diesmal dabei herausgekommen ist, kann man in technischer Hinsicht als Fehltritt und vom Inhalt her als ideenloses Abkupfern bezeichnen. Bis auf einige wenige Ausnahmen (gelegentliches Aufflackern einer Road-Movie-Optik) ergeht sich die Kameraarbeit in viel Wackelei, Unschärfe und Herumgeschwenke. Auffällig ist, daß „The Hitchhiker Massacre“ fast dialogfrei ist. Nach gut fünfzehn Minuten kommt die erste Dialogzeile: „Ich geh’ mal pinkeln.“. Ich auch. Mit Frank Imholz, Alexandra Püppke, Frank Bühren, Jörg Hartmann
© Selbstverlag Frank Trebbin