Zeichentrickfilm. Guy und Raina sind auf dem Planeten „Frezon“ gelandet, um dort im Tempel einer geheimnisvollen Sekte einzubrechen und eine goldene Statue zu stehlen. Natürlich geht einiges gehörig schief, und so landet Raina im Gefängnis des telekinetisch begabten Sektenführers. Dieser hetzt auch gleich eine Horde von Dämonen auf Guy, doch da dieser selbst einer ist, hat Guy wieder einmal leichtes Spiel mit den Widersachern…
Weitaus zahmer als in „Guy– Awakening of the Devil“ geht es in diesem zweiten Teil der japanischen Zeichentrick-Saga zu. Wer also wieder einmal eine schwindelerregende Mischung aus Blut und Gewalt erwartet hat, der sieht sich enttäuscht: Recht blutleer ist die Geschichte und auch in punkto Sex hat man das Darstellbare um einige Umdrehungen zurückgeschraubt. In „Guy II– Second Target“ geht es viel eher um Erwachsenen-Fantasy à la „R G Vega“, was natürlich heißen muß, daß man zeichnerische Einbußen erleiden mußte. Nein, vom künstlerischen Standpunkt her ist und bleibt die „Guy“-Serie schon sehenswert.
© Selbstverlag Frank Trebbin