Franks Bewertung

starstar / 1

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Nach dem tragischen Unfalltod ihres jungen Sohnes zieht die Kinderbuchautorin Menley Nichols mit ihrem Ehemann Adam, einem Rechtsanwalt, in ein beschauliches Anwesen an der neuenglischen Ostküste. Das barocke Haus scheint allerdings Hort längst vergessener Schrecken zu sein, denn schon nach kurzer Zeit ist Menley fest davon überzeugt, daß es dort spukt. Und richtig: Sie findet heraus, daß sich vor Jahren eine Kapitänsfrau aus dem Turmzimmer in den Tod stürzte. Doch welche Rolle spielt Adams Ex-Freundin Elaine in diesem Fall?

Hui buh! Na, haben wir es hier wieder mal mit einem jener x-beliebigen Geisterfilm-entpuppt-sich-schlußendlich-als-Psychospiel-mit-unschuldiger-Ehefrau-Thriller zu tun (mit hübsch diffusem Schlußbild)? Na klar doch, denn der geübte Zuschauer merkt schon in den ersten Minuten, wo es in Michael Switzer zähflüssigem „Schrecken der Erinnerung“ hingeht. Ein Großteil der Handlung wird durch einige überflüssige Dialoge regelrecht verwässert und auch die darstellerischen Leistungen bewegen sich kaum über dem üblichen Niveau solcher TV-Produktionen. Verwunderlich ist das Ganze nicht, denn bereits die literarische Vorlage aus der Feder Mary Higgins Clarks ist gerade mal fürs Wartezimmer eines Frauenarztes gut. Alternativtitel: „Haus der Schatten“. Mit Kelly McGillis, Cotter Smith, Michael T. Weiss, Shanna Reed u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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